Geringfügige Beschäftigung von 1999 bis 2003

Ab dem 1. April 1999 wurde eine bundesweit einheitliche Geringfügigkeitsgrenze festgelegt. Diese Grenze galt bis 31. März 2003. In Ost- und Westdeutschland betrug die Geringfügigkeitsgrenze für die geringfügige Beschäftigung bis 2003 325 Euro.

Diese Grenze wurde nicht an die allgemeine Lohnentwicklung angepasst. Zugleich hat sie eine Wochenarbeitszeit von maximal 15 Stunden erlaubt. In Teilen wurden ab 1999 zudem Mini-Jobs sozialversicherungspflichtig.

Dabei zahlte der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 22 Prozent des Bruttoentgeltes. Sie setzten sich zu 10 Prozent aus der Krankenversicherung und zu 12 Prozent aus der gesetzlichen Rentenversicherung zusammen.

In der GRV ergaben sich dazu entsprechend geringe Anwartschaften. Zudem wurde die geringfügige Beschäftigung anteilig auf die Wartezeit angerechnet. Die Beschäftigten hatten trotzdem keine vollen Leistungsansprüche. (Bild: Günther Schad / pixelio.de)