Geringfügige Beschäftigung seit 2009

Zum 1. Januar 2009 haben sich erneut wesentliche Regelungen zur geringfügigen Beschäftigung geändert. Die Änderungen beziehen sich auf die Sätze für die Umlage U1 und U2.

Seit 2009 wird die Umlage U3 an die Minijob-Zentrale und demnach nicht mehr an den Unfallversicherungsträger abgeführt. Privathaushalte, die im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung als Arbeitgeber auftreten, müssen diese Umlage jedoch nicht abführen.

Zu den Umlagen kommen seit 2009 Beiträge für die gesetzliche Unfallversicherung. Deren Höhe hängt immer von der Branche ab, in der der Betrieb tätig ist. In Privathaushalten beträgt der Beitragssatz für die geringfügige Beschäftigung 1,6 Prozent des vereinbarten Arbeitsentgelts.

Die Regelungen, die seit dem 1. Januar 2009 gelten, haben auch entsprechende Auswirkungen auf die Kranken- und Rentenversicherung. (Bild: Günther Schad / pixelio.de)