400 Euro Job: Aushilfen beschäftigen

In Deutschland beschäftigen Millionen Haushalte eine Aushilfe, die nicht angemeldet ist. Damit gehen die Haushalte ein erhebliches Risiko ein und das obwohl sich die Anmeldung in jedem Fall lohnt.

Verbraucher, die im eigenen Haushalt einen Minijobber beschäftigen, können die Ausgaben bei der Einkommenssteuer geltend machen. 20 Prozent der gesamten Kosten, die für die Aushilfe entstanden sind, können von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Pro Jahr sind so maximal 510 Euro möglich. Die Arbeitgeber müssen im Gegenzug eine niedrige Pauschalabgabe in Höhe von 14,27 Prozent abführen.

Ein weiterer Vorteil bezieht sich auf Unfälle, die während der Arbeit der Aushilfe passieren können. Geschieht während der Arbeitszeit ein Unfall, ist der Arbeitgeber vor sämtlichen finanziellen Ansprüchen geschützt, denn durch die gesetzliche Unfallversicherung werden nicht nur die Behandlungs-, sondern auch die Rehakosten übernommen.

Die Anmeldung einer Haushaltshilfe gestaltet sich durch die Angebote der Minijob-Zentrale sehr einfach. Durch den Haushaltsscheck, bei dem es sich um ein einseitiges Formular handelt, kann die Hilfe angemeldet werden. Besonders schnell lässt sich eine solche Anmeldung über das Internet bewältigen.