400 Euro Job anmelden

400 Euro-Jobs werden auch geringfügige Beschäftigungen genannt. Der Grund dafür ist folgender: Die Vergütung für die geleistete Arbeit darf 400 Euro im Monat beziehungsweise 4.800 Euro im Jahr nicht überschreiten. Hinzu kommen kann aber auch noch eine geringe Beschäftigungszeit. Davon spricht man, wenn der Arbeitnehmer nicht länger als 12 Monate beschäftigt wird.

Um einen neuen Arbeitnehmer anzumelden, der einen 400 Euro Job ausüben soll, benötigt der Arbeitgeber zu aller erst eine Betriebsnummer. Wenn er noch keine besitzt, kann er diese ohne große Probleme beim BNS (Betriebsnummernservice) der Agentur für Arbeit, beantragen. Seit 01. Januar 2008 hat diese Aufgabe die Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken allein übernommen. Spätestens drei Tage nach der Beantragung müsste diese Nummer beim Arbeitgeber vorliegen.

Danach muss der Arbeitnehmer einen Personalfragebogen ausfüllen, durch den festgestellt wird, ob bei seiner Beschäftigung eine geringfügige versicherungsfreie oder -pflichtige Tätigkeit vorliegt. Dieser Bogen kann im Internet heruntergeladen werden und ist nicht als Vertrag zu sehen, sondern für Unterlagen und Betriebsprüfungen bestimmt.

Nun muss die Meldung an den Sozialversicherungsträger getätigt werden. Hier muss auch die Sozialversicherungsnummer angegeben werden. Besitzt der neue Arbeitnehmer noch keine, muss diese bei seiner Meldung beantragt werden. Bei einer geringfügigen Beschäftigung erfolgt diese Meldung an die Minijob-Zentrale in Essen. Diese Übermittlung der Daten muss elektronisch erfolgen. Seit Januar 2006 ist die Papierform nicht mehr erlaubt.

Um die Anmeldung ordnungsgemäß zu beenden, muss ein Beitragsnachweis erstellt werden, in dem alle Abgaben des Arbeitgebers aufgelistet sind, die er für den neuen Arbeitnehmer zahlen muss.