Aus dem 400 Euro Job wird der 450 Euro Job

Wie der Bundestag neulich in namentlicher Abstimmung beschlossen hat, werden aus den 400-Euro-Jobs künftig 450-Euro-Jobs. Die Regierung freute sich über das Gelingen ihrer Reform – blieb dabei aber weitgehend alleine. Die Betroffenen dürften die Debatte wohl eher distanziert verfolgt haben – und auch die jetzt neugeschaffene Möglichkeit zur Rentenversicherung findet nur wenig positives Echo.

Kein Wunder – muss der Arbeitnehmer doch einen Teil seines Lohnes abführen, um nach gerechneten 45 Jahren in einem Minijob einen Anspruch von sage und schreibe knapp 207 Euro im Monat zu erwerben. Bei einer durchschnittlichen, jährlichen Inflation von 2 % entspricht dies einer Kaufkraft von etwa der Hälfte. Die Begeisterung hält sich dementsprechend in Grenzen und auch die Regierung geht davon aus, dass sich über 90 % von der Rentenbeteiligung befreien lassen werden. weiterlesen »

Mini-Job führt immer seltener zur Vollzeit-Beschäftigung

Hoffnung der meisten Arbeitnehmer war noch vor ein paar Jahren, dass bei Antritt einer 400-Euro-Stelle die Beschäftigung bald in eine ausgeweitete Vollzeit-Anstellung mündet. Dies ist aber offenbar immer seltener Realität.

Gerade im Gastrobereich setzt man auf 400-Euro-Beschäftigungen. Doch die meisten Angestellten arbeiten wie eine Vollzeit-Kraft. Wie Peter Mogga, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in der Region Aachen, berichtete, sei es in der Gastro-Branche für Beschäftigte immer schwerer, einen Vollzeitjob zu bekommen. weiterlesen »

Haushaltshilfen immer anmelden

Aus vielen Haushalten sind sie nicht mehr wegzudenken, die Haushaltshilfen. Einige wissen aber nicht, dass Haushaltshilfen der Unfallversicherung gemeldet werden müssen. Die Grundlage ist die gesetzliche Unfallversicherungspflicht für Arbeitnehmer. Diese dient dem Schutz der Erwerbsfähigkeit und gilt auch für Personen, die regelmäßig in privaten Haushalten gegen Bezahlung tätig sind, z. B. Babysitter oder Putzfrauen.

Durch die Meldung zur Versicherung sind Haushaltshilfen bei den auszuführenden Tätigkeiten und den damit verbundenen Wegen gegen Unfälle versichert. Damit sind bei Schadensfällen unter anderem die Kosten für medizinische Behandlungen gedeckt. Die Anmeldepflicht besteht unabhängig von der Anzahl der monatlichen Arbeitsstunden und der Höhe des Arbeitsentgeltes. Der Privathaushalt fungiert in diesem Falle als Arbeitgeber und hat für die Anmeldung zu sorgen. weiterlesen »

Wirtschaftsaufschwung: Immer mehr Minijobs in Deutschland

Die Zahl der Minijobber in der Bundesrepublik Deutschland hat mit dem Wirtschaftsaufschwung ein Rekordhoch erreicht. Die Bundesagentur für Arbeit gab bekannt, dass zur Jahresmitte 2011 7,387 Millionen Menschen geringfügig in einem 400-Euro Job beschäftigt waren.

Die Nachrichtenagentur Reuters hat nach den ihr vorliegenden Statistiken festgestellt, dass das 112.500 Menschen mehr waren als ein Jahr davor. Damit wurde bei den Minijobs der höchste Stand seit ihrer Reform im Jahre 2003 erreicht.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)kritisierte, dass die Minijobs kein Weg zu einer regulären Beschäftigung seien, sondern in eine Sackgasse führen. weiterlesen »

Ab 2012: Hartz-IV-Empfängern bleibt mehr von ihrem Zusatzverdienst

Hartz-IV-Empfängern, die sich durch einen Nebenjob etwas dazuverdienen, bleiben ab dem kommenden Jahr voraussichtlich bis zu zehn Euro pro Monat mehr als aktuell. Hintergrund ist die von Union und FDP geplante Erhöhung der Mini-Job-Grenze von derzeit 400 auf dann 450 Euro.

Bezieher von Arbeitslosengeld II, die einem Mini-Job nachgehen, verfügen über einen monatlichen Freibetrag in Höhe von 100 Euro, der nicht mit der Hartz-IV-Regelleistung verrechnet wird. Vom darüber hinausgehenden Verdienst dürfen Hartz-IV-Empfänger hingegen nur 20 Prozent behalten. weiterlesen »

400 Euro Job für Frauen oft ein Problem

Die Wissenschaftlerin Ute Klammer spricht sich für die Abschaffung der geringfügigen Beschäftigung aus. Nach Aussagen von Klammer sind die 400 Euro Jobs für Frauen oft ein Problem, da sie in dieser Form der Beschäftigung hängenbleiben.

Für viele lohnt sich der Ausbau ihrer Arbeit nicht. Die Folgen, die damit entstehen, sind nach Erklärungen der Wissenschaftlerin verheerend. Gemeinsam mit anderen Wissenschaftlerinnen schrieb Ute Klammer den ersten Gleichstellungsbericht für die deutsche Bundesregierung. In diesem plädiert sie dafür, die Förderung des Staats von Mini-Jobs zu beenden. weiterlesen »

400 Euro Jobs in Deutschland boomen

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Minijobs in Deutschland erleben auch weiterhin einen beispiellosen Boom. Besonders populär sind 400-Euro-Jobs.

Seit 2003 hat sich die Zahl der Minijobber in Deutschland um rund ein Viertel erhöht. Nach Ansicht des DGB sind die 400-Euro-Jobs eine Falle für die Betroffenen.

Der Minijob hat sich als Verdienstoption seit 2003 in Deutschland fest etablieren können. In dem Jahr wurde von der rot-grünen Regierung die Agenda 2010 durchgesetzt. weiterlesen »

Schülerjobs werden immer beliebter

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Immer mehr Jugendliche in Deutschland entscheiden sich für einen Nebenjob, mit dem sie zumindest von Zeit zu Zeit ihr Taschengeld aufbessern können. Das Statistische Bundesamt zählte 2008 bundesweit rund 230.000 arbeitende Schüler.

Ob kellnern oder Zeitung austragen – Jugendliche in Deutschland entscheiden sich immer öfter für einen Nebenjob, um das Taschengeld von den Eltern zumindest zeitweise aufstocken zu können. Dabei sind Nebenjobs für viele Schüler zur Selbstverständlichkeit geworden. Allein 2008 wurden durch das Statistische Bundesamt rund 230.000 arbeitende Schüler gezählt. weiterlesen »

400 Euro Job: Rentenversicherung für geringfügig Beschäftigte

Wenn man nicht viel Zeit hat und sich zum Beispiel um seine Kinder kümmern muss, aber trotzdem ein geregeltes Einkommen haben möchte, bietet sich hier ein Minijob, beziehungsweise ein 400 Euro Job an.

Hierbei handelt es sich um ein Arbeitsverhältnis, für welches man wie der Name schon sagt, 400 Euro im Monat bekommt. Dementsprechend fallen aber auch die Sozialabgaben des Arbeitgebers, zum Beispiel für die Krankenversicherung, oder die Rentenversicherung aus.

Bei einem Jahresverdienst von 4800 Euro sind dies relativ wenige Beiträge, die hier zusammenkommen. Oft reicht dabei die eingezahlte Summe nicht für das Rentenalter aus, so dass man sich hier anders versichern sollte. weiterlesen »

400 Euro Job: Aushilfen beschäftigen

In Deutschland beschäftigen Millionen Haushalte eine Aushilfe, die nicht angemeldet ist. Damit gehen die Haushalte ein erhebliches Risiko ein und das obwohl sich die Anmeldung in jedem Fall lohnt.

Verbraucher, die im eigenen Haushalt einen Minijobber beschäftigen, können die Ausgaben bei der Einkommenssteuer geltend machen. 20 Prozent der gesamten Kosten, die für die Aushilfe entstanden sind, können von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Pro Jahr sind so maximal 510 Euro möglich. Die Arbeitgeber müssen im Gegenzug eine niedrige Pauschalabgabe in Höhe von 14,27 Prozent abführen. weiterlesen »